Ein ganz alltägliches Beispiel
Übersetzen Sie die nachfolgende, einfache Geschichte in Ihren Arbeitsalltag.
Ralph G., Michael R. und Claudia B. kochen zusammen ein Nachtessen.
Während Claudia sich um die Rezepturen kümmert und peinlich genau die einzelnen Zutaten abwägt, ist Michael bereits daran, die Kartoffeln grosszügig in Würfel zu schneiden. Ralph erzählt derweil eine Geschichte seines heutigen Bürotages und öffnet den Weisswein, der die Kochvorbereitungen zum Aperitif begleiten soll. Passend zu Ralph’s Bürogeschichte erzählt Michael einen Witz, über den er selber lauthals lacht.
Claudia schaut Michael über die Schulter und bemerkt, dass dieser die Kartoffeln nicht wie im Rezept beschrieben in Streifen schneidet. Sie spricht ihn darauf an und liest ihm die Stelle aus dem Rezept laut vor. Denn sie ärgert sich, weil Michael sich zuwenig auf die Arbeit konzentriert.
Michael meint dazu: «Wo gearbeitet wird, passieren Fehler – immer noch besser als gar nichts tun, wie der Ralph».
Ralph legt beiden die Arme um die Schulter und meint – «kommt, wir wollen friedlich sein, wir sehen uns selten genug.»
Eine ganz einfache Geschichte. Aber bezeichnend für menschliches Verhalten.
Nach dem Structogram-Seminar weiss beispielsweise Ralph um seine GRÜN-Dominanz (Stammhirn) und damit verbunden um sein Gespür für Menschen und Situationen. Er kennt sich mit seiner Zweit-Komponente ROT (Zwischenhirn) aus und die damit verbundene Fähigkeit, Situationen zu erfassen und zu improvisieren. Und er weiss um seine schwächste Komponente BLAU, die es an Präzision und systematischem Denken etwas mangeln lässt.
Nach dem Workshop 2 wäre er befähigt, die Zwischenhirn-Dominanz von Michael zu erkennen und die Grosshirn-Dominanz von Claudia zu verstehen.
Wie würde diese Situation aussehen, wenn einer dieser drei Ihr Kunde oder Ihre Mitarbeiterin sein würde?



